DIE SCHÖNEN SEITEN DER UNUMKEHRBARKEIT


© Nicola Schössler

Lajos Talamonti
Theaterworkshop mit Berliner Jugendlichen in Zusammenarbeit mit dem Theater an der Parkaue
(Deutschland) – Uraufführung

Sonntag, 14.11.2010 | 17.00 Uhr | SAAL
(50–60 min, 10/8 €)

Wer einen Ausblick auf das Ende aller Dinge nehmen möchte, der nehme einen Zuckerwürfel und eine Tasse heißen Tees. Hinter diesem einfachen Vorgang steckt ein Ideenkosmos, der im Theaterlabor des Regisseurs Lajos Talamonti von Berliner Jugendlichen mittels Alltagsexperimenten untersucht werden soll.

Entropie bedeutet auch die Regentschaft des Zufalls und ist damit ebenso ein Maß für die Unordnung innerhalb eines Systems. In diesem Sinne ist jeder Schreibtisch und jedes Zimmer ein Schauplatz der Wandlung von Ordnung in Unordnung. Eine Art Alltags-Entropie. Diese Wandlung ist wieder umkehrbar. Die Welt geht da offensichtlich einen anderen Weg. Oder etwa doch nicht?

Lajos Talamonti ist freier Regisseur und Performer. 1999 gründete er die Produktionsplattform „urban lies“ und arbeitet seither mit wechselnden KünstlerInnen und PerformerInnen zusammen.

Regie: Lajos Talamonti
Schauspiel: Ceylan Cetin, Florènce Bender, Juliane Rempel, Mekan Günel, Lajos Talamonti, Karoline Hill, Marlene Kühn
Dramaturgie: Sascha Willenbacher
Assistenz: Marlene Kühn